Nachbarschaftsforum-Schützenstraße gestaltet die Bahnunterführung Schützenstraße/Brinkhoffstraße neu
Für zwei Stunden gestalteten Bewohner aus dem Nachbarschaftsforum am Freitag, den 28.11.03, Teile der Bahnunterführung zur Schützenstraße/Brinkhoffstraße mit Licht und farbigen Motiven. Auf einem kleinen Teilstück des Fußgängerweges unter der Bahnunterführung versammelten sich die Bewohner mit Informationswänden und Handzetteln: "Diese Unterführung macht Angst", "Sie ist dunkel, dreckig und laut", "Schafft dieses Angstloch ab!", "Es geht auch anders!" waren einige ihrer Forderungen.
Die Aktiven aus dem Nachbarschaftsforum zeigten, wie es gehen kann: Auf einer Plane wurden mögliche Motive für die Gestaltung projiziert, so z. B. Motive und Fassadenmalereien des städtebaulich-künstlerischen Projektes "Bilderflut" – ein weiteres Projekt, das im Rahmen von URBAN II für die Dortmunder Nordstadt ermöglicht wird. Zur Illustration einer zusätzlichen Gestaltungsmöglichkeit wurden Halogenfluter aufgestellt, deren Lichter den dunklen Eindruck beseitigen und zugleich die besondere Architektur der Unterführung zur Geltung bringen sollten.
Die Bewohner des Quartiers Hafen wollten mit ihrer Aktion beispielhaft aufzeigen, dass mit wenigen Elementen die zahlreichen "Tore bzw. Eingänge zum Hafen-Viertel" einladender und ansprechender umgestaltet werden können.
Vertreter aus Verwaltung und Politik waren zu diesem Termin eingeladen. Herr Theo Schröder, Bezirksvorsteher Innenstadt-Nord, äußerte sich positiv über die Ziele der Aktion und freute sich über das konstruktive Bürgerengagement. Viele der nicht wenigen Passanten sowie einige Autofahrer hielten an und brachten ihr Interesse zum Ausdruck und weitere Anregungen ein.
Das Nachbarschaftsforum, bestehend aus den Bewohner/innen und Akteuren aus dem Quartier rund um die Schützenstraße, trifft sich seit Dezember 2002 regelmäßig im Quartiersbüro Hafen, Schützenstraße 42. Ziel des Forums ist es, aktuelle Themen des Quartiers aufzugreifen, die Meinung der Bewohner in den Diskussionsprozess einzubringen und gemeinsam mit den Quartiersmanagern Melek Dağ und Stefan P. Andres Handlungsansätze zu entwickeln und zu erörtern, die auf eine Verbesserung des "Hafenviertels" zielen.







