Nachbarschaftsforum Schützenstraße zum Thema "Dialog zwischen den Religionen"
Angeregt durch das vorangegangene Nachbarschaftsforum zum Themenkreis "Bildung, Integration und Spra-che" wurde beim Nachbarschaftsforum am 05. Juni 2008 das Thema "Dialog zwischen den Religionen" aufgegriffen. Neben zahlreichen Bewohnerinnen und Bewohnern, der Polizei und Vertretern aus der lokalen Politik waren Angehörige sowohl moslemischer als auch christlicher Gemeinden anwesend. Die Beteiligten waren sich einig, dass ein Dialog zwischen den verschiedenen Gemeinden oftmals vom Glauben unabhängig ist. So komme es vor, dass zwei christliche Gemeinden menschlich zu unterschiedlich seien, um zu kooperieren, während die Zusammenarbeit zwischen Christen und Moslems mancher Gemeinden funktioniere. Es bestand Konsens darüber, dass sich Gemeinden generell dem Stadtteil öffnen sollten, um möglichst vielen Menschen ein Angebot zu schaffen. Von allen Seiten wurde dabei betont, wie wichtig die Freiheit bei der Wahl der eigenen Religion ist. Im Zuge eines Rückblicks auf die Internationale Woche wurde es als wichtig erachtet, dass die Gemeinden den Zugang für die Menschen weiterhin erleichtern. Es wurde jedoch auch festgestellt, dass weder auf christlicher noch auf moslemischer Seite alle Menschen durch die Gemeindearbeit erreicht werden können. Ein Dialog zwischen den Religionen kann somit zwar ein Baustein zur Integration sein, dies jedoch nicht alleine leisten.







