11. Newsletter NRW gegen Diskriminierung
Die fünf Servicestellen für Antidiskriminierungsarbeit in NRW haben pünktlich zum Jahresausklang ihren elften gemeinsamen E-Mail-Newsletter rund um das Thema Antidiskriminierung herausgebracht.
Sonderausgabe mit Themenschwerpunkt NSU
Anfang November jährte sich die Selbstenttarnung des NSU zum vierten Mal. Dies bietet den Anlass, in dieser Ausgabe einmalig den Themenschwerpunkt auf den NSU-Komplex zu legen. Es wird über die Arbeit des NSU-Untersuchungsausschusses und NRW-Initiativen, die den NSU-Komplex bearbeiten, sowie eigene Ansätze in der Zusammenarbeit mit der Polizei berichtet.
Dieser Thematik wird eine Sonderausgabe gewidmet, weil in der Wahrnehmung der Servicestellen die Folgen des NSU-Komplexes, insbesondere im Hinblick auf das erschütterte Vertrauen von People of Colour (P.o.C.) und MigrantInnen in staatliche (Sicherheits-)Institutionen, bisher nur wenig in der sozialen und pädagogischen Arbeit reflektiert werden.
Außerdem finden Sie wie gewohnt im Newsletter Berichte aus der Arbeitspraxis der Servicestellen, Hinweise auf Veranstaltungen sowie auf Publikationen zum Handlungsfeld.
Zu der Zielgruppe des Newsletters gehören PraktikerInnen in der Integrations- und Antirassismusarbeit, MultiplikatorInnen, Integrationsagenturen und weitere Interessierte.
-> hier geht es zum pdf-Download des Newsletters
AUS DEM INHALT:
Aus der Arbeit der Servicestellen:
Der NSU-Komplex als Ausdruck von (institutionellem) Rassismus
- Die Servicestellen für Antidiskriminierungsarbeit blicken auf die rassistisch geprägte Ermittlungsarbeit zum NSU und ihre Folgen für die Zivilgesellschaft.
Beratung
- Das Gleichbehandlungsbüro Aachen schildert im „Bürokratischen Teufelskreis“ an einem Beispiel aus seiner Beratungspraxis, welchen strukturellen und institutionellen Diskriminierungen durch Gesetze und Behördenpraxis Ratsuchende u. a. ausgesetzt sind.
Sensibilisierungs-/Öffentlichkeitsarbeit/Aufdecken von Diskriminierungsfeldern
- In der Pressemitteilung „Klütte statt N-Wort ändert nichts“ beschreiben das AntiDiskriminierungsBüro Köln und die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland eine verpasste Chance gegen Rassismus einzustehen und Schwarzen Menschen Respekt zu zollen.
- In ihrem Offenen Brief „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich — oder auch nicht“ beleuchten das Projekt „Vaterzeit im Ramadan?!" und das AntiDiskriminierungsBüro Köln die Verbreitung gefährlicher rassistischer Stereotype durch die Polizeibeamtin Tania Kambouri.
- Das Antidiskriminierungsbüro Siegen berichtet über seine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Polizei im Kreis Siegen.
- Planerladen e.V. stellt die Dokumentation eines Expertenworkshops vor. Thema war, wie freiwillige Selbstverpflichtungen in der Wohnungswirtschaft zu einem diskriminierungsfreien Zugang zu Wohnraum für alle beitragen können.
- Des Weiteren erklärt Planerladen e.V., warum das Instrument Testing bei der Bekämpfung von Diskriminierung unverzichtbar ist.
Die Servicestellen informieren:
- Das AntiDiskriminierungsBüro Köln unterstützt den Aufruf des Offenen Briefs „Schulplätze für alle Flüchtlingskinder!“ der Kölner Initiative „Schulplätze für alle“







