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20. Juni 2022

Stadtteilrundgang mit "Nordstadt to go!" am 9. Juli um 10:30 Uhr

Spuren der Gewalt. Rechte Gewalt, Opfer und Widerstand in der Nordstadt. Der Stadtteilrundgang spannt einen Bogen von der Zeit des Nationalsozialismus bis zum heutigen Tag: Welche Orte in der Nordstadt haben eine gewaltvolle Geschichte? Welche Lehren können aus der Vergangenheit gezogen werden und welche Kontinuitäten bestehen bis heute?

 

·        Stadtteilrundgang „Spuren der Gewalt. Rechte Gewalt, Opfer und Widerstand in der Nordstadt“ am 9.7.2022 um 10:30 Uhr, Treffpunkt Steinwache (Nordausgang Hbf)

·         Die Teilnahme ist kostenlos.

·         Anmelden können Sie sich bis zum 04.07.22 per Email an gwo@planerladen.de oder über eine Nachricht auf Instagram unter @nordstadttogo.

 

Der Stadtteilrundgang spannt einen Bogen von der Zeit des Nationalsozialismus bis zum heutigen Tag: Welche Orte in der Nordstadt haben eine gewaltvolle Geschichte? Welche Lehren können aus der Vergangenheit gezogen werden und welche Kontinuitäten bestehen bis heute? Start des Rundgangs ist die Gedenkstätte Steinwache: Hier wurden während des Nationalsozialismus mehr als 66.000 Menschen festgehalten und viele von ihnen misshandelt. Auf dem Weg über die Steinstraße sind die Teilnehmenden dazu eingeladen, die Stolpersteine zu entdecken, die an die Verschleppung und Ermordung verfolgter Personengruppen erinnern und die überall in der Nordstadt zu finden sind. Als nächstes macht die Tour Halt am Kurt-Piehl-Platz. Piehl überlebte den 2. Weltkrieg und veröffentlichte mehrere Romane mit Erzählungen über den Widerstand der Edelweißpiraten. Zur Erinnerung an diese Gruppe wurde auch das Haus Schleswiger Str. 40 gestaltet. Danach führt der Rundgang zum Nordmarkt und zum Mahnmal für die "Schlacht am Nordmarkt".

Anschließend der Sprung in das 21. Jahrhundert: Am Mehmet- Kubaşık-Platz richtet sich der Blick auf zeitgenössischen rechten Terror: Wer steckt hinter dem NSU, der den Mord an Mehmet Kubaşık verübte? Wer war Mehmet Kubaşık? Und wie erlebte seine Familie die Ermittlungen? Die Situation in der Nordstadt vor und nach dem NSU-Mord wird an diesem Ort ebenso thematisiert wie die Initiativen der Familie Kubaşık für das Gedenken an Mehmet Kubaşık.